Für wen und wann gilt Eigenbedarf ? Freitag, 03 November 2017

Eine zunächst zur Kapitalanlage erworbene Eigentumswohnung soll nunmehr vom Eigentümer oder dessen Familie eigen genutzt werden. Grundsätzlich kann ein Vermieter einen unbefristeten Mietvertrag wegen Eigenbedarf kündigen. Auch dann, wenn man den Mieter bei einer gebraucht erworbenen Wohnung „mitgekauft“ hat. In der Kündigung muss der Vermieter die nachvollziehbaren Gründe für den Eigenbedarf ausführlich darlegen. Und er darf nur auf Eigenbedarf kündigen für sich und Ehegatten, Haushaltsangehörige, Eltern und Großeltern, Geschwister, Kinder und Stiefkinder, Pflegeeltern und Pflegekinder, Schwiegereltern und Schwiegerkinder, Nichten, Neffen und die Enkel.

Außerdem muss er die Kündigungsfristen beachten, die sich nach Dauer des bestehenden Mietverhältnis richten. Siehe nachstehende Tabelle.

Wer eine unvermietete Eigentumswohnung erwirbt oder einen Mieterwechsel hat, und in absehbarer Zeit die Wohnung für sich oder andere Berechtigte selber nutzen will, sollte vorsorglich lieber direkt einen Zeitmietvertrag abschließen. So weiß er Mieter von Anfang an was auf Ihn zukommt und kann sich darauf einstellen. Dies erspart die unangenehme Kündigung unter Umständen zeitraubende Klagen. Dazu muss allerdings im Mietvertrag konkret die Mietdauer, der Grund der Befristung (spätere Eigennutzung), und die Personen oder der Personenkreis mit Vor- und Nachnamen genannt werden. Verschiebt sich der Eigenbedarf, kann die Befristung einmal verlängert werden.

Kuendigungsfristen

Haushaltsausgaben optimieren ! Freitag, 20 Oktober 2017

Eine Situation die viele kennen: Gerne würde man von der Mietwohnung in die eigene Immobilie wechseln. Aber am Monatsende ist das Konto oft genug leer und der Investitionsspielraum erscheint zu gering.

Der Traum von den „eigenen vier Wänden“ kann oft doch noch wahr werden, wenn man die laufenden Ausgaben überprüft und anschließen den Rotstift gezielt ansetzt.

Bei dieser Aufgabe hilft die neue online-Budgetanalyse der Sparkassen. Hiermit können Verbraucher ihre monatlichen Haushaltsausgaben analysieren. Individuelle Empfehlungen und Vergleichswerte zeigen schnell, wie sich die Finanzlage optimieren lässt. Kostenlos und völlig anonym!

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Riester-Sparzulagen steigen! Freitag, 06 Oktober 2017

Ab dem 01.01.2018 steigt die staatliche Grundzulage für „Riester-Verträge“ um stolze 13,6 %. Statt wie bisher 154,- Euro erhält jeder „Riester-Sparer“ nun 175,- Euro jährliche Förderung. Hinzu kommen jährliche Kinderzulagen von bis zu 300,- Euro je Kind. Die Höhe der Kinderzulage ist allerdings vom Geburtsjahr des Kindes abhängig. Im optimalen Fall erhält eine Familie mit 2 Kindern ab 2018 jählich 950,- Euro Sparzulage vom Staat. Über die Jahre hinweg summiert sich das ganz ordentlich auf. Bei einer in der Regel langjährigen Immobilien-Finanzierung kann die „Riester-Förderung“ durchaus mehrere zehntausend Euro betragen. Quelle: LBS aktuell.