Freitag, 03 Juli 2020 03:36

Riester-Bausparen statt Riester-Rente

Bei der Riester-Rente werden immer wieder die im Vergleich hohen Verwaltungskosten von über 1 % des Vermögenswertes bemängelt werden. Bei dem Riester-Bausparvertrag sind dies nur 0,2 bis 0,5%. Den Unterschied beim „Riestern“ kennen aber nur wenige. Dabei hat sich der Riester-Bausparvertrag mit über 300.000 Stück allein in NRW und Bremen bei der LBS zum Verkaufsschlager entwickelt. Das Finanzierungsvolumen beträgt mehr als 1,7 Milliarden Euro. Wohn-Riester-Sparer decken 20 bis 25 % Ihres Finanzierungsbedarfs über Ihr Bausparkonto ab. Dadurch können sich laut LBS für eine vierköpfige Familie bis zu 50.000,- Finanzierungsvorteil ergeben.

Quelle: Eigene Recherche, LBS aktuell, Foto LBS

Mittwoch, 24 Juni 2020 10:27

Die 5 grössten Fehler bei Immobilienkauf

Wer zögert hat verloren. Seit die Nachfrage das Angebot an Kaufimmobilien deutlich übersteigt und durch günstige Zinsen weiter befeuert wird, muss sich bundesweit schnell entscheiden. Gut beraten ist, wer sich akribisch und mit System vorbereitet hat. Das spart wertvolle Zeit und minimiert teure Fehlentscheidungen. Zu aller erst sollten die eigenen Wohn- und Lebenswünsche erfasst werden, wie Raumanzahl, Grundstücksgröße, optimaler Standort zu Arbeit, KiTa, Schule, etc., Infrastruktur, Nahversorgung, Sport- und Freizeitangebote. Vor allem aber ist unter Berücksichtigung der laufenden Haushaltskosten und dem vorhandenen Eigenkapital mit einem versierten Finanzberater das optimale Budget und etwaige Förderprogramme zu ermitteln. Bei Bestandsimmobilien hilft ein Gutachter Mängel zu erkennen und die Renovierungs- oder Sanierungskosten zu kalkulieren. Ein Gutachter sollte auch die rechtlichen Grundlagen (z.B.: Teilungserklärung, Bebauungsplan, Baulasten, Grunddienstbarkeiten, Vorkaufsrechte) prüfen.

Immer die gleichen fünf, häufigsten Fehler

  • Sanierungsbedarf übersehen oder falsch eingeschätzt – nicht von schöner Einrichtung blenden lassen, Bausubstanz und Haustechnik prüfen
  • Eigenleistung überschätzt – oft werden die eigenen Fähigkeiten überschätzt und die benötigte Zeit unterschätzt
  • Umfeldrecherche vergessen – Umfeld an verschiedenen Tagen und Zeiten ansehen, Nachbarn und Stadtplanung kontaktieren
  • Unterlagen prüfen – Baugenehmigung, Teilungserklärung, Bebauungsplan, Baulasten, Grunddienstbarkeiten, Vorkaufsrechte intensiv prüfen
  • Emotionen außen vor lassen – nicht träumen, sondern kritisch hinterfragen, jetziges Budget und Widerverkaufschancen im Auge behalten,

Quelle: Eigene Recherche, LBS aktuell, Foto wohnträume

Früher eher selten, derzeit fast die Regel. Arbeiten im Homeoffice. Und das wird sicher zukünftig bei vielen so bleiben. Aber wer seine Räume zu Wohnzwecken mietet, darf diese grundsätzlich nicht gewerblich nutzen. Stellt sich also für viele die Frage, ob das Homeoffice mietvertraglich in Wohnräumen zulässig ist?

Mehrere Entscheidungen des BGH’s lassen die Interpretation zu, dass das Homeoffice erlaubt ist. Aber nur, wenn der Mieter bei seiner freiberuflichen oder gewerblichen Tätigkeit von Zuhause aus keine unzumutbaren Belästigungen der Mietbewohner durch Kundenverkehr verursacht. Wichtig ist auch, dass sich durch die Mitnutzung der Wohnräume als Homeoffice der Wohnungscharakter nicht ändert und keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden.

In allen anderen Fällen ist die Genehmigung des Vermieters notwendig, wenn die gewerbliche Nutzung nicht im Mietvertrag vereinbart wurde. Das sogar schon, wenn die Räume nur als Betriebsstätte beim Gewerbeamt gemeldet sind. Und natürlich wenn z.B. eine entgeltliche Kinderbetreuung (Tagesmutter) ausgeübt wird. Bei Zuwiderhandlung riskiert der Mieter eine Abmahnung und die Kündigung wegen vertragswidriger Nutzung.

Quelle: Eigene Recherche, Foto wohnträume