Kosten im Alter oft unterschätzt !

Kosten im Alter oft unterschätzt ! Freitag, 19 Oktober 2018

Ruheständler leben immer öfter in Wohneigentum. Und überdurchschnittlich oft in älteren Bestandsgebäuden. Vor dem Eintritt ins Rentnerdasein überprüfen diese Eigentümer fast nie Ihre Immobilie, machen sie nicht zukunftsfit und prüfen auch nicht, ob sie sich Ihre eigenen 4 Wände dauerhaft leisten können. Die allermeisten dieser Immobilien sind nicht altengerecht und barrierefrei. Auch hat man sich oft im Laufe der Jahre mit etwaigen Mängeln arrangiert, statt diese zu beheben. Sanierungsstau ist regelmäßig anzutreffen. Eigentümer eines Eigenheims sparen nur in seltenen Fällen eine Instandhaltungsrücklage an, wie es bei Eigentumswohnungen der Fall ist. Bewährt hat sich eine monatliche Rücklage von 3,- Euro/m² Wohnfläche. Es ist empfehlenswert – neben der regelmäßigen Pflege – einige Jahre vor dem Ruhestand das eigene Zuhause gründlich zu prüfen und vorhandene Mängel oder Schwachstellen zu beheben. Rentner, die in einer gepflegten, altersgerechten und abbezahlten Immobilie wohnen, stehen so im Ruhestand gut da. Selbst eine überschaubare Restschuld ist nicht so riskant, wie eine nicht altersfit gemachte Immobilie. Die Wohnkosten im Rentendasein sollten 40% des dann verfügbaren Einkommens nicht überschreiten.

Quellen: Eigene Recherche, LBS aktuell, Schroders Investment, Deutsches Institut für Altersvorsorge

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