Immobilie richtig versichern !

Immobilie richtig versichern ! Freitag, 18 Januar 2019

Ob Hitze, Hagel, Starkregen oder Schneechaos – Klimaforscher gehen von zunehmenden Wetterextremen aus. Im Jahr 2017 verursachten Unwetter in Deutschland Schäden in Höhe von 2,9 Milliarden Euro. Da die Kreditinstitute für eine Hypothekenfinanzierung eine Wohngebäudeversicherung zur Absicherung von Schäden durch Sturm, Blitz und Feuer verlangen, ist fast jedes Haus in Deutschland versichert. Im Falle eines Totalschadens wird bei diesen Risiken durch die Versicherung sogar der Wiederaufbau in gleicher Art und Güte abgedeckt.

Aber eben nicht gegen Schäden durch extreme Wetterlagen. Stürme und sintflutartige Regenfälle – durch bis zu 100 Liter Regen/m² wurde z.B. Wuppertal im Mai 2018 teilweise in eine Seenlandschaft verwandelt – sind nur in einer Elementarschadenversicherung abgedeckt. Hier werden Schäden durch Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen, Hochwasser und Schneedruck versichert. Hauseigentümer gehen bei nicht vorhandener Elementarschadenversicherung das Risiko des wirtschaftlichen Ruins ein, wenn nach einem Elementarschaden das Haus unbewohnbar ist und abgerissen werden muss.

Jeder Hausbesitzer sollte rechtzeitig vor dem nächsten Unwetter seinen Versicherungsschutz überprüfen und wo nötig erweitern. Käufer einer Bestandsimmobilie sollten die Versicherung des Vorbesitzers nicht ungeprüft übernehmen und ggf. nachbessern oder neu abschließen. Aber Achtung ! Manchmal sind alte Versicherungen mit Elementarschadenversicherung in der Prämie günstiger als neue.

Quellen: Eigene Recherche, LBS aktuell, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

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