Die Zwischenfinanzierung !

Die Zwischenfinanzierung ! Freitag, 10 Mai 2019

Wer als Mieter seine erste eigengenutzte Immobilie erwirbt, schließt einfach einen Darlehnsvertrag zur Erwerbsfinanzierung der Immobilie ab. Wer aber schon in einer eigengenutzten Immobilie wohnt und eine Neue kaufen möchte, braucht in den allermeisten Fällen für den Erwerb den Ertrag aus dem Verkauf der derzeitigen Immobilie. Den Verkaufserlös gibt es aber erst mit dem Auszug und der Freistellung der bisherigen Immobilie. Bevor die neue Immobilie zur Renovierung und zum Bezug übernommen werden kann, muss andererseits der Kaufpreis vollständig gezahlt sein. Es entsteht somit ein zeitlich begrenzter, finanzieller Engpass.

Eine Lösung muss her. Die Zwischenfinanzierung löst diesen Engpass auf. Banken und Sparkassen geben gegen Eintragung einer entsprechenden Grundschuld zu Lasten der zu erwerbenden Immobilie eine Zwischenfinanzierung. Da diese in der Regel eine kurze Laufzeit hat, halten sich die zusätzlichen Belastungen zur eigentlich Immobilienfinanzierung in Grenzen. Aber Vorsicht! Wer mit unrealistischen Preisvorstellungen und geblendet von den eigenen Emotionen in den Verkauf der derzeitigen Immobilie startet, riskiert eine deutlich längere zusätzliche Belastung und läuft Gefahr, dass durch unnötige, dann aber notwendige Preisreduzierungen der Erlös nicht ausreicht, um den Immobilienkauf im ursprünglich gesteckten Rahmen zu finanzieren.

Quellen: Eigene Recherche

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung