Berlin enteignet ersten Immobilienbesitzer !

Berlin enteignet ersten Immobilienbesitzer ! Freitag, 21 Juni 2019 ASScompact – bluedesign – stock.adobe

Der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat erstmals von der Möglichkeit der Enteignung Gebrauch gemacht und einen Immobilienbesitzer enteignet. Der Besitzer war zuvor auch durch Zwangsgelder von 10.000 und 20.000 Euro nicht dazu gebracht worden, das verfallene Haus zu sanieren. Dies geht aus dem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) hervor.

Möglich war dies durch das Berliner Zweckentfremdungsverbotsgesetz seit April 2018, wenn Miethäuser oder Wohnungen unerlaubt leer stehen oder verfallen. In diesem Fall handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in dem Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Der Besitzer soll das Gebäude seit 20 Jahren nicht saniert haben. Deswegen sei es seit Langem unbewohnbar. Das Mehrfamilienhaus soll nun an einen Treuhänder übergeben und saniert werden. Die Kosten trägt vorerst das Land Berlin. 

Quellen: Eigene Recherche, ASScompact, Bild: ASScompact – bluedesign – stock.adobe

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