BAU-Kindergeld verfehlt das Ziel !

BAU-Kindergeld verfehlt das Ziel ! Dienstag, 10 September 2019

Die eigenen 4 Wände stehen bei den Deutschen immer höher im Kurs. Diese These belegt eine Studie des GEWOS Instituts, wonach auch das Baukindergeld die Zahl der Ein- und Zweifamilienhauskäufe auf ein bundesweit Allzeithoch von rund 248.500 Kauffällen in 2018 getrieben hat. Aber nur deshalb, weil die meisten Erwerber eine Bestandsimmobilie erworben haben. Denn die Transaktionen von Neubauten sind im vergangenen Jahr bundesweit um 4,0% zurückgegangen. Und die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern ist um 2,4% zum Vorjahr gesunken. Seit Jahren ist der Eigenheimneubau auf historisch niedrigem Niveau. In den letzten zehn Jahren wurden in diesem Segment durchschnittlich jährlich nur 99.400 Wohneinheiten fertiggestellt, um die Jahrtausendwende waren es noch mehr als doppelt so viele. „Das im vergangenen Jahr eingeführte Baukindergeld hat zu einem zusätzlichen Run auf Eigenheime geführt“, kommentiert Sebastian Wunsch, der bei GEWOS für die IMA® verantwortlich. Das Ziel Anreize für neuen Wohnraum zu schaffen ist – wir von nahezu allen Immobilienexperten vorhergesagt - verfehlt worden, da das BAU-Kindergeld auch für den Erwerb von Bestandsimmobilien ausgezahlt wird.

Quellen: Eigene Recherche, ASScompact, Gewos Institut

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