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Das ändert sich 2026 für jetzige und zukünftige Immobilienbesitzer !

Förderung für barrierefreies Umbauen kehrt zurück

Die Bundesregierung will 2026 erneut den altersgerechten und barrierefreien Umbau von Wohngebäuden fördern, nachdem dieser vor einem Jahr gestrichen wurde. Über den Investitionszuschuss 455-B stehen rund 50 Mio. Euro etwa für bodengleiche Duschen oder Rampen bereit.

Staatliche Förderung für energetische Sanierungen sinkt

2026 schrumpft der staatliche Fördertopf für energetische Sanierungen: Die Mittel für die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) sinken auf 11,96 Mrd. Euro. Besonders betroffen sind Komplettsanierungen, während Einzelmaßnahmen wie Dämmung, Fenster- oder Heizungstausch stärker gefördert werden. Offen bleibt, wie die Reform des Heizungsgesetzes weitergeht. Der neue Name - Gebäudemodernisierungsgesetz - steht fest, Eckpunkte folgen Anfang Februar.

Nicht zu vergessen: KfW-Förderungen für Familien und energieeffiziente Neubauten

Bereits in Kraft: Die KfW-Förderung „Jung kauft Alt“ erleichtert jungen Familien den Kauf älterer Immobilien. Seit 23.10.2025 reicht eine Sanierung zum Effizienzhaus 85 EE, und der Endkundenzinssatz sinkt von 1,71 auf 1,12% bei 35 Jahren Laufzeit. Gleiches gilt für das Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF). Neubauten profitieren seit 16.12.2025 von der EH55-Förderung mit zinsverbilligten KfW-Krediten für besonders energieeffiziente Projekte.

Niedrigere Energiepreise für private Haushalte

Private Haushalte - und auch Unternehmen – sollen bei den Stromkosten entlastet werden: 6,5 Mrd. Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) sollen die Netzentgelte senken. Bei einem Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr kann das rechnerisch laut Bundesregierung rund 100 Euro Entlastung bringen. Die tatsächliche Wirkung hängt jedoch von Stromanbieter, regionalen Unterschieden und individuellem Verbrauch ab.

Gasspeicherumlage fällt 2026 weg

2026 wird die Gasspeicherumlage vom Bund abgeschafft. Zuletzt lag sie bei 0,289 Cent pro kWh, was bei einem Verbrauch von 20.000 kWh rund 58 Euro Entlastung für einen Haushalt mit Gasheizung bedeutet. Gleichzeitig steigen jedoch die Netzentgelte für Gas nahezu überall, sodass der tatsächliche Spareffekt für viele Haushalte wieder ausgeglichen werden könnte.

CO₂-Preis fürs Heizen mit Gas und Öl steigt

Rauf geht es beim CO₂-Preis für Heizgas und Öl, was die Heizkosten für Eigentümer und Mieter spürbar erhöht. Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen können die Mehrkosten bis zu 1,55 Cent pro kWh bei Gas und bis zu 20,70 Cent pro Liter bei Öl betragen – jeweils inklusive Mehrwertsteuer.

Einspeisevergütung: Neue Regeln für Photovoltaik-Anlagen?

Für neu installierte Photovoltaik-Anlagen könnte es künftig keine feste Einspeisevergütung mehr geben, denn bis Ende 2026 muss das EEG reformiert werden. Bestehende Anlagen bleiben geschützt: Wer die Vergütung einmal genehmigt bekommt, erhält sie 20 Jahre lang. Aktuell liegt die Einspeisevergütung noch bei 7,86 Cent pro kWh für ins Netz eingespeisten Strom.

Nullsteuersatz für Photovoltaik bleibt 2026 erhalten

Der 2023 eingeführte Nullsteuersatz für die Neuinstallation von Photovoltaik-Anlagen bleibt auch 2026 bestehen, berichtet der ADAC. Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp sind weiterhin komplett von der Mehrwertsteuer befreit. Zudem müssen Hausbesitzer auch künftig keine Umsatzsteuer auf Einnahmen aus eingespeistem Strom zahlen.

Solarpflicht bei Dachsanierung und Neubauten jetzt auch in NRW

2026 wird die Solarpflicht bei Dachsanierungen in Deutschland ausgeweitet, etwa in Nordrhein-Westfalen: Ab 01.01. müssen dort bei kompletter Dacherneuerung auch Bestandsgebäude mit einer PV-Anlage ausgestattet werden (mindestens 30% der Fläche) oder alternativ Solarthermie nutzen. Auch andere Bundesländer haben bereits entsprechende Regelungen für Neubauten und Sanierungen geschaffen.

Ab Juli 2026: PV-Strom kann in der Nachbarschaft geteilt werden

"Dass Wohnungseigentümergemeinschaften in Mehrhausanlagen künftig selbst produzierten Strom gemeinsam nutzen können, begrüßen wir“, sagt Dr. Sandra von Möller vom Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum. Ab Juli 2026 erlaubt das neue Energy-Sharing, überschüssigen PV-Strom in der Nachbarschaft zu verkaufen. Voraussetzung sind intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter.

Und dann ist da ja noch der Bau-Turbo

Der Bau-Turbo soll den Wohnungsbau beschleunigen: Kommunen können bis zu fünf Jahre von bauplanungsrechtlichen Vorgaben abweichen, sodass zusätzliche Wohnungen nach nur drei Monaten geprüft und genehmigt werden können – Bebauungspläne sind dann nicht nötig. Zudem arbeitet die Regierung am Gebäudetyp E, der günstigeres und flexibleres Bauen ermöglichen soll; ein Gesetzentwurf soll bis Ende 2026 vorliegen.

Quelle: eigene Reche, AssCompact, Bild: KI-generiert mit DALL·E

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