Wohnträume - Artikel nach Datum gefiltert: April 2018
Montag, 30 April 2018 19:29

Baugrund pachten statt kaufen...

...schont die eigene Geldbörse. Ohne Grundstück kann man bekanntlich kein Eigenheim bauen. Und gerade in Ballungsgebieten mit teilweise irrwitzigen Preissprüngen ist das Budget der Häuslebauer für Haus, Grundstück und Baunebenkosten oft zu gering. Da können Erbbaurechte, die Kommunen, Kirchen und teilweise auch Privatleute anbieten, eine Lösung sein. Statt das Grundstück zu kaufen, erwerben die Bauherren das Recht das Grundstück für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen und zahlen dafür an den Grundstückseigentümer einen jährlichen Erbbauzins. Die Nutzer des Erbbaurechts agieren wie ein Eigentümer. Erbbaurechte können verkauft, beliehen und vererbt werden.

Weitere Information finden Sie unter: www.erbbaurechtsverband.de/erbbaurecht/das-erbbau-prinzip

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Montag, 23 April 2018 17:20

Mit Balkon gibt’s es mehr Miete

Für die meisten Deutschen gehören Balkon oder Terrasse zur Wunschausstattung ihrer Wohnung. Draußen sitzen, grillen, in der Sonne baden – ein Balkon ist vielen sehr wichtig. Und dafür greifen Sie auch tief in die Tasche. Bis zu 31% - z.B. in Frankfurt/Main - zahlen die Deutschen für eine Wohnung mit Balkon oder Terrasse mehr als für eine ohne Außenbereich, wie eine aktuelle Auswertung von immowelt.de in den 14 größten deutschen Städten zeigt.

Nicht nur in Frankfurt, auch in anderen deutschen Städten schlägt ein Balkon ordentlich zu Buche. Im Durchschnitte zahlen Mieter pro Monat in Nürnberg 30%, in Köln 28% und in Leipzig 26% mehr für den Quadratmeter, wenn die Wohnung Balkon oder Terrasse hat.

Nur der Berliner tickt anders. In der Hauptstadt ist eine Wohnung mit Balkon nur ca. 9% teurer. Hier bestimmt weniger die Ausstattung als vielmehr die Lage den Mietpreis. Wohnungen in Szenevierteln können teuer vermietet werden. Auch ohne Balkon oder Terrasse.

Wohnungen mit Balkon oder Terrasse sind sicher auch deshalb deutlich teurer, weil es vielfach auch daran liegt, dass diese Wohnungen häufig auch bei anderen Merkmalen besser ausgestattet sind. Wo möglich, werden daher kernsanierte Altbauwohnungen nachträglich mit einem Außenbereich versehen.

Ein Trost bleibt den Mietern ohne Außenbereich. Sie können wesentlich günstiger wohnen.

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Montag, 16 April 2018 01:34

Wer 3 x zahlt stimmt zu

... Laut Gesetz müssen Mieter einer Mieterhöhung in einer bestimmten Frist zustimmen. Egal ob mündlich oder schriftlich. Eine Mieterin hatte beides nicht getan, aber die Mieterhöhung fristgerecht geleistet. Nach drei Monaten verklagte sie den Vermieter wegen der Mieterhöhung. Laut BGH war die Klage überflüssig und die Mieterin bleibt auf den Gerichtskosten sitzen. Das BGH sah die dreimalige Zahlung als Zustimmung der Mieterin zur Mieterhöhung an. (BGH, Az.: VIII ZB 74/16)

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Montag, 09 April 2018 01:31

Einen Schadenersatzanspruch

... hat der Vermieter schon beim Auszug des Mieters. Mieter und Vermieter streiten oft darüber, ob der Vermieter dem ausziehenden Mieter eine Frist zur Schadenbeseitigung setzen muss, bevor er Schadenersatz fordern kann. Der BGH hat diesen Zwist zwischen Mieter und Vermieter nun zugunsten der Vermieter ausgeurteilt. Danach muss der der Vermieter den Mieter nicht innerhalb einer bestimmten Frist zur Schadenbeseitigung auffordern. Stattdessen kann er schon beim Auszug Schadenersatz verlangen und die Schäden selber reparieren lassen. (BGH, Az.: VIII ZR 157/17)

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Dienstag, 03 April 2018 16:34

Wer haftet beim Umzug ?

...diese Frage ist bei einem Umzug mit einem Umzugsunternehmen schnell beantwortet. Der Unternehmer haftet bis 620,- Euro / m³ benötigtem Laderaum für alle durch Ihn oder seine Mitarbeiter verursachten Schäden. Dies gilt nicht für Schäden durch unsachgemäß selber gepackte Kartons des Kunden.

Aber wie sieht es bei einem privaten Wohnungswechsel mit Freunden und Bekannten aus? Das macht zuweilen mehr Spaß – wenn nichts passiert. Wenn die privaten und unentgeltlichen Helfer Umzugsgut beschädigen, springt deren Haftpflichtversicherung ein, sofern dies mitversichert wurde. Ist dies nicht der Fall, haftet der Umzugshelfer nur bei grober Fahrlässigkeit für die von Ihm verursachten Schäden. Für den Umziehenden kann es schnell teuer werden, wenn seine Helfer Schäden an fremdem Gut verursachen. Grundsätzlich ist der Helfer der verlängerte Arm des Umzugsveranstalters. Jeder Umzugsveranstalter sollte vorher seinen eigenen Versicherungsschutz überprüfen und für eine umfassende Haftpflichtversicherung und ggf. Rechtsschutzversicherung sorgen.

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