Wohnträume - Artikel nach Datum gefiltert: August 2019
Donnerstag, 29 August 2019 20:26

Elementarschadenversicherung immer wichtiger !

Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e.V. haben Sturm, Hagel, Blitz und Starkregen im ersten Halbjahr 2019 in Deutschland Schäden an Kraftfahrzeugen und Wohngebäuden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro verursacht. Die Hagelschäden an Autos nahmen zu, die Schäden durch Starkregen an Gebäuden haben sich verringert. Rund 730 Millionen Euro der Schäden in der ersten Jahreshälfte entfallen dabei auf Wohngebäude (langjähriger Halbjahresdurchschnitt: 800 Millionen Euro) und 550 Millionen Euro auf Kraftfahrzeuge. Bei den Naturgefahrenschäden an Autos liegt die erste Jahreshälfte 2019 rund 10% über dem langjährigen Mittelwert von 500 Millionen Euro. Insbesondere im Süden Deutschlands hatte Hagel für viele Blechbeulen und Glasbruch gesorgt.

Die Wohngebäudeversicherer erstatteten im ersten Halbjahr 2019 für Sturm- und Hagelschäden rund 660 Millionen Euro. Die beiden März-Stürme „Dragi“ und „Eberhard“ schlugen zusammen mit gut 300 Millionen Euro Schadensumme zu Buche. Für Starkregenschäden leisteten die deutschen Wohngebäudeversicherer alleine im Juni rund 25 Millionen Euro Schadenersatz. Insgesamt fielen Schäden durch Starkregen, Überschwemmungen und Erdgefahren mit rund 70 Millionen Euro allerdings unterdurchschnittlich aus. Denn der langjährige Halbjahresschnitt liegt mit ca. 140 Millionen Euro doppelt so hoch.

Der GDV weist darauf hin, dass diese Bilanz verzerrt ist. Anders als bei den KFZ-Versicherungen gegen Sturm und Hagel sind noch immer weniger als 50 % der deutschen Wohngebäudebesitzer mit einer Elementarschadenversicherung gegen die erweiterten Naturgefahren versichert. Die erstatteten Schadensummen sind dadurch deutlich geringer als die tatsächlichen Schäden durch Starkregen und andere Naturgefahren. Wir können nur jedem Wohngebäudebesitzer raten, zeitnah eine ausreichende Elementarschadenversicherung abzuschließen.

Quellen: Eigene Recherche, ASScompact

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Der Kauf einer Immobilien ist für die meisten Menschen keine alltägliche Sache und zugleich die oft größte, private Anschaffung im Leben. Entsprechend gut sollte der Kauf vorbereitet sein. Ist er aber sehr oft nicht. So bleiben positive wie negative Überraschungen nicht aus. Immoverkauf24 hat positive und negative Überraschungen beim Immobilienkauf in zwei Umfragen bei Immobilieneigentümern erfragt. Danach haben 41% der mehr als 1.000 befragten Immobilienbesitzer keine negativen Überraschungen erlebt. Fast 60 % der Befragten erleben aber negative Überraschungen. Unterschätzt werden an erster Stelle die Kaufnebenkosten. Diese waren für rund 40% der frischgebackenen Immobilienbesitzer die größte negative Überraschung. Kein Wunder, schließlich können sie bis zu 13% Aufschlag auf den reinen des Kaufpreises ausmachen. Beim Kauf eines Objektes zum Preis von 250.000 Euro können bis über 30.000,- Kaufnebenkosten anfallen. Damit ist laut immoverkauf24 das Eigenkapital vieler Käufer bereits aufgebraucht. Auf Platz 2 der negativen Überraschungen landen die nicht richtig vorauskalkulierten Kosten für Umbau oder Reparaturen. Den 3. Platz haben die 5 % der Neuimmobilienbesitzer erobert, die Finanzierungssorgen wie Trennung, Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht ausreichend bedacht haben. Auf Platz 4 landen die 2,4% der Neu-Besitzer, die sich durch die Höhe der Kreditraten eingeschränkt fühlen.

Positiv überrascht waren laut der Umfrage von immoverkauf24 ca. 54% der Befragten, denen das Leben als Neu-Eigentümer nichts Unerwartetes mit sich brachte. Weitere 18,5% haben nicht vorausgesehen, wie sehr sie die neue Gestaltungsfreiheit genießen. Und 16% sind der Ansicht, dass ihnen der Immobilienbesitz mehr Sicherheit verschafft als gedacht. Und 10% sind angenehm überrascht, wie unabhängig sie sich fühlen. Immobilienbesitz macht also doch glücklich.

Quellen: Eigene Recherche, ASScompact

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Donnerstag, 01 August 2019 18:45

Neue Regeln fürs Baukindergeld !

Bisher mussten Käufer und Bauherren binnen 3 Monate nach Einzug den Förderantrag bei der KfW stellen. Seit kurzem haben Sie nun die doppelte Zeit zu handeln, nämlich 6 Monate. Mit dem Förderantrag bei der KfW beginnt eine weitere Frist zu laufen, die oft übersehen wird. Wer die Förderung beantragt muss binnen 3 Monaten ab Beantragung alle dazu erforderlichen Dokumente in das Zuschussportal der KfW hochladen. Jeder Antragsteller muss mit den Dokumenten nachweisen förderberechtigt zu sein. So z.B. die Einkommensbescheide und die Meldebestätigung. Denn unverändert ist nur innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen und nur für den Hauptwohnsitz eine Förderung möglich.

Quellen: Eigene Recherche, LBS aktuell, Bild gekauft bei: stock.adobe

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