Die Debatte über den Flächenverbrauch begleitet den Wohnungsbau seit vielen Jahren. Kaum ein Neubauprojekt wird realisiert, ohne dass der Vorwurf laut wird, wertvolle Freiflächen in Anspruch zu nehmen. Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum von 2021 bis 2024 ermöglichen eine sachliche Einordnung und eröffnen einen Blick auf die langfristige Entwicklung.
Im Durchschnitt der letzten vier Jahre nahmen die Siedlungsflächen (dazu zählen auch unversiegelte Frei- und Grünflächen innerhalb von Siedlungsgebieten – etwa Vorgärten, Innenhöfe, Parks oder Brachflächen) sowie die Verkehrsflächen täglich um etwa 50 Hektar zu.
Dieser Wert ist seit Ende der 1990er Jahre deutlich rückläufig ist – damals lag er noch bei über 120 Hektar pro Tag. Im Jahr 2024 machten Siedlungs- und Verkehrsflächen insgesamt nur 14,6 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands aus.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), AIZ – Das Immobilienmagazin, Bild: KI-generiert mit DALL·E


