Der geplante Förderstopp ab 2027 für Solaranlagen unter 25 kW könnte viele Mieterstromprojekte unrentabel machen und Investitionen in Mehrfamilienhäuser bremsen. Vor allem kleinere und mittlere Mieterstromprojekte würden sich dann oft nicht mehr rechnen. Große Anlagen sind in der Regel wirtschaftlich zu betreiben, bringen aber wenig Rendite. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag von Green Planet Energy zeigt nämlich, dass Mieterstrom stark von der Einspeisevergütung abhängt.
Das Modell der Direktvermarktung loht sich aktuell kaum. Gleichzeitig müssen viele Eigentümer wegen neuer Vorschriften Solaranlagen bauen, die aber kaum oder keinen Ertrag generieren. Ohne Förderung könnte der Ausbau von Mieterstrom langsamer werden und Mieter hätten weniger Zugang zu günstigem Strom aus dem eigenen Haus.
Quellen: eigene Recherche, Immowelt. Handelsblatt.com, Bild: KI-generiert mit DALL·E


