Fotolia © DOC RABE Media Mittwoch, 05 November 2014

Immer mehr Menschen in Deutschland wollen auch als Paar gemeinsam den Lebensabend im eigenen Heim genießen, auch wenn einer von beiden nicht mehr absolut fit ist. In solchen Lebenssituationen ist bisher der Wechsel eines Partners in die Obhut eines Wohnheims unausweichlich gewesen.

So auch bei dem Ehepaar, das Ende letzten Jahres mit der Anfrage zur Bewertung Ihrer Doppelhaushälfte an uns herantrat. Das Haus sollte verkauft werden, um einen Heimplatz für einen der Ehepartner und den Kauf einer Eigentumswohnung für den anderen Ehepartner zu finanzieren. Nach intensiver Beratung konnten wir das Ehepaar überzeugen, sich mit fast 70 Lebensjahren noch einmal neu zu orientieren und ein dem Lebensabschnitt entsprechendes Haus zu erwerben.

Vor wenigen Wochen sind die Eheleute gemeinsam in ihr neues Heim, einen Bungalow, umgezogen. Barrierefreies Wohnen und ein barrierefreier Zugang zur Terrasse haben schon nach wenigen Tagen gezeigt, dass die Entscheidung absolut richtig war. Und durch extrabreite Türen, bodengleiche Duschen und ein extragroßes Bad mit viel Bewegungsfreiheit, wurden auch etwaige zukünftige Anforderungen erfüllt.

In Ihrem altersgerechten Zuhause können nun beide Eheleute gemeinsam einen unbeschwerten Lebensabend genießen. Und die Doppelhaushälfte ist von uns parallel und passgenau vermittelt und von einer glücklichen Familie mit zwei Kindern bezogen worden.

Wenn auch Sie über altersgerechtes Wohneigentum nachdenken, haben wir sicher einige gute Lösungen für Sie.

Bild: Fotolia © DOC RABE Media

Gierige Landesregierung ! Rette sich wer kann ! Mittwoch, 29 Oktober 2014

Die Landesregierung (SPD und Grüne) von NRW hat beschlossen, die Grunderwerbssteuer zum 2ten mal innerhalb von 3 Jahren zu erhöhen, auf nunmehr satte 6,5% von jedem Kaufvertrag. Das sind 85,7% Erhöhung in 3 Jahren !!!

Ein Gedicht von Wilfried Schmickler zur Finanzkrise und ihren Ursachen:

Was ist das für ein Tier, die Gier?
Es frisst an mir,
Es frisst in dir,
Will mehr und mehr
Und frisst uns leer.

Wo kommt das her,
Das Tier, und wer
Erschuf' sie nur,
Die Kreatur?

Wo ist das finstre Höllenloch,
Aus dem die Teufelsbestie kroch,
Die sich allein dadurch vermehrt,
Indem sie dich und mich verzehrt?

Und wann fängt dieses Elend an,
Dass man genug nicht kriegen kann
Und plötzlich einfach so vergisst,
Dass man doch längst gesättigt ist
Und weiter frisst und frisst und frisst?

Und trifft dann so ein Nimmersatt
Auf jemanden, der etwas hat,
Was er nicht hat und gar nicht braucht,

Dann will er's auch.

Wie? Das soll's schon gewesen sein?
Nein, einer geht bestimmt noch rein!
Und überhaupt -da ist doch wer,
Der frisst tatsächlich noch viel mehr.
Und plötzlich sind sie dann zu zweit:
Die Gier und ihre Brut der Neid.

Das bringt mich noch einmal ins Grab,
Dass der was hat, das ich nicht hab,
Dass der wo ist, wo ich nicht bin,
Das will ich auch, da muss ich hin!

Warum denn der?
Warum nicht ich?
Was der für sich,
Will ich für mich!
Der lebt in Saus
Und lebt in Braus
Mit Frau und Hund und Geld und Haus
Und hängt den coolen Großkotz raus.

Wahrscheinlich alles auf Kredit,
Und unsereiner kommt nicht mit.
Der protzt und prahlt
Und strotzt und strahlt
Wie der schon geht.
Wie der schon steht.
Wie der sich um sich selber dreht.
Und wie der aus dem Auto steigt
Und aller Welt den Hintern zeigt.

Blasierte Sau!
Und seine Frau
Ist ganz genau
So arrogant
Und degoutant!

Und diese Blagen,
Die es wagen
Die Nasen so unendlich hoch zu tragen!

Dann hört er aber auf, der Spaß!-
So kommt zu Neid und Gier der Hass

Und sind die erst einmal zu dritt,
Fehlt nur noch ein ganz kleiner Schritt,
Bis dass der Mensch komplett verroht
Und schlägt den anderen halbtot.

Und wenn ihr fragt:

Wer hat ihn bloß so weit gebracht?
Das hat allein die Gier gemacht!

Energie sparen, koste es, was es wolle ? Freitag, 19 September 2014

Die Bundesregierung hat eine Novelle der Energieeinsparverordnung beschlossen. Mit der EnEV 2014 drohen ab nächstes Jahr erhöhte gesetzliche Vorgaben. Die Folge: Neue Häuser müssen künftig noch härtere Effizienzstandards erfüllen.

Die politisch erklärte Energiewende ist auf holprigem Weg, viele Herausforderungen sind noch nicht gelöst. Bis 2050 soll Deutschlands Strom zu mindestens 80 % aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden (Kyoto-Protokoll von 1997). Für die Immobilien – Besitzer heißt das, dass ab 2014 neue Belastungen zu erwarten sind. Denn die Bundesregierung will, dass das EnEG 2009 geändert wird. U.a. ist eine umstrittene Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgesehen. Schon der aktuellen EnEV 2009 wirft man das Abwürgen des Hausbaus vor: Laut Expertenmeinung hat die aktuell gültige EnEV 2009 die Kosten des Bauens bereits durchschnittlich um einen miuttleren 5-stelligen Betrag erhöht.

Trotz zusätzlicher Finanzbelastung für Bürger und Wirtschaft folgt die Bundesregierung dem Ziel, bis 2020 den Energieverbrauch von Wohnungen um ein Fünftel zu kürzen.

Neue Gebäude sollen also zukünftig einen Energieverbrauch nachweisen können, der

  • fast bei null oder extrem niedrig liegt und
  • zu einem ganz wesentlichen Teil durch erneuerbare Energien gedeckt wird.

Die Mehraufwendungen durch die EnEV 2014 können niemals erwirtschaftet werden, beklagen Deutschlands Bauträger.

Ein normales Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche sei schon mit der Verschärfung der EnEV ab 2004 um ca. 30.000 Euro teurer geworden. Eine Amortisierung durch zukünftige Einsparungen der Energiekosten ist bei einer Betriebsdauer von ca. 15 Jahren für Heizungsgeräte & Co. nicht drin.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung