Deutschland wächst – aber nicht überall ! Mittwoch, 13 Juni 2018

Die Bevölkerung in Deutschland nimmt zu, aber regional unterschiedlich. Besonders stark wachsen die Großstädte und deren Umfeld. Dünn besiedelte Landkreise verlieren weiter Bevölkerung. Eine Auswertung des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt. Dass die 66 kreisfreien Großstädte von 2010 bis 2016 1,35 Millionen Bewohner hinzugewonnen haben. Das sind 5,9% Steigerung. Abgesehen von wenigen Ausnahmen im Ruhrgebiet verzeichnen alle kreisfreien Städte Zuwächse. Spitzenreiter sind Leipzig mit 13,7%, Darmstadt mit 11,4% und Münster mit 10,8%. Allein der Großraum München legte als Großstadt mit fast 9% überdurchschnittlich zu.

Das Bevölkerungsentwicklung und Alter der Bevölkerung im engen Zusammenhang stehen ist plausibel und Besorgnis erregend. Denn die Großstädte und deren Umland profitieren vom Zuzug jüngerer Menschen. Während z.B. in Heidelberg und Freising der Altersdurchschnitt knapp unter 40 Jahren liegt, ist er in den ländlichen Regionen schon bei knapp unter 50 Jahren. Während z.B. in Cloppenburg jeder fünfte Einwohner unter 18 Jahren alt ist, ist im Landkreis Altenberger Land jeder vierte Einwohner über 65 Jahre alt.

Baugenehmigungen in NRW stark rückläufig ! Freitag, 01 Juni 2018

Nach Angaben der amtlichen Statistikstelle des Landes NRW gehen die Baugenehmigungen dramatisch zurück. In 2017 wurden 21 Prozent weniger genehmigt als noch 2016. Der Rückgang von ca. 16 % bei den Mehrfamilienhäusern ist dabei besonders kritisch, da in diesem Bereich der größte Mangel auf die größte Nachfrage trifft. Der kurzfristige Boom im Wohnungsbau ist damit offensichtlich jäh zu Ende. Laut Axel Quester vom IVD West gibt es dafür 3 Gründe: Die öffentliche Hand weißt zu wenig Bauland aus; langwierige Genehmigungsverfahren bremsen den bitter benötigten Baufortschritt; der Gesetzgeber macht Bauen immer komplizierter und teurer. Allein durch die energetischen Vorschriften sind die Baukosten in den letzten Jahren im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. Ob die Einführung des Baukindergeldes hieran kurzfristig etwas zum Positiven verändert mag zu bezweifeln sein.

Immobilien als Sparform zunehmend uninteressant ? Dienstag, 22 Mai 2018

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2007 war das Sparbuch nicht mehr die Nummer 1 bei den Deutschen als Sparform. Die Anlage in Immobilie hat seit dem einen beachtlichen Höhenflug hingelegt und ist preislich in bis dahin unbekannte Höhen vorgedrungen. Neben dem Sparbuch hatten auch die meisten anderen Geldanlagen die Gunst der Sparer verloren.

Aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS im Auftrag der privaten Bausparkassen ergibt sich eine Trendwende. 42 % der Deutschen nutzen als Platz 1 des Sparens das GIROKONTO. Platz 2 folgt mit 41 % knapp dahinter das klassische SPARBUCH. Platz 3 teilen sich mit 29% deutlich zurück der BAUSPARVERTRAG sowie RENTEN- und KAPITALLEBENSVERSICHERUNGEN. Gefolgt von TAGESGELDKONTEN – TERMINGELDERN – FESTGELDKONTEN. Erst danach erscheinen IMMOBILIEN als Sparanlage. Der Nachfragerückgang bei Immobilien dürfte auch an gestiegenen Preisen durch stetig höhere Energieeinsparvorgaben als auch an den preislichen Überhitzungen in den Ballungszentren liegen. Hier in der Region ist der Markt noch intakt und der Erwerb einer Immobilien eine der besten uns sichersten Anlageformen.

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