Wohnungsbauthemen für die nächste Legislaturperiode Freitag, 08 September 2017

In der folgenden Legislaturperiode nach der Bundestagswahl am 24. September diesen Jahres stehen für den Wohnungsbau in Deutschland viele Themen auf der Agenda. Einige Themen müssen weitergeführt, andere rückabgewickelt und wieder andere mit neuen Ideen angepackt werden. Die Frage „Was hilft Deutschland und seinen Bürgern wirklich, um den Wünschen nach bezahlbaren und attraktiven Wohnraum näher zu kommen?“ hat der IVD in 5 Broschüren auf die wichtigsten Forderungen konzentriert.

Preise für Wohneigentum steigen 2017 erneut Freitag, 25 August 2017

Die jährliche Auswertung des IVD belegt, dass Wohneigentum (Bestand, mittlerer Wohnwert) im Deutschland-Mittel erneut um mehr als sechs Prozent teurer wurde.

Es fällt auf, das anders als im Vorjahr die Preisdynamik bei Bestandsimmobilien in den Metropolen merklich nachlässt. In Großstädten mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern stagnierte das Preiswachstum, bzw. verzeichnet einen leichten Rückgang. In den kleineren und mittleren Städten ist umgekehrt ein stärkerer Anstieg zu verzeichnen.

Im Neubau zeigt sich ein anderer Trend: Vor allem die kleineren Großstädte und die Metropolen zeichnen sich durch eine erhöhte Preisdynamik aus.
Die Kaufpreise für freistehende Einfamilienhäuser sind erneut gestiegen. Denn für Familien ist das Einfamilienhaus attraktiver als die Eigentumswohnung, da es in der Regel über mehr Wohnfläche und einen Garten verfügt. Auch hier zeigen die Metropolen und Mittelstädte einen deutlichen Anstieg, während Städte mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern und Kleinstädten ein Rückgang des Preiswachstums verzeichnen.

Das Reihenhaus ist für Eigenheimerwerber weiterhin eine günstige Alternative zum Einfamilienhaus. Insbesondere in den Metropolen ist mit 8,55 Prozent ein starker Preisanstieg zu verzeichnen. Leipzig sticht am deutlichsten vor, dort müssen Käufer 23,53 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr.

Der Anstieg der Baugrundstückspreise hat sich 2017 in fast allen Städteklassen und deutschlandweit gegenüber dem Vorjahr noch einmal beschleunigt. Besonders auffällig ist das zweistellige Preiswachstum in den Metropolen. Unter den Metropolen verzeichnet Berlin den größten Preissprung. Die Baugrundstücke in normaler Wohnlage haben sich um 25 Prozent verteuert, die in guter Wohnlage um 39,71 Prozent. Dennoch sind unter den sieben einwohnerstärksten Städten Deutschlands noch immer die Grundstücke in Berlin am günstigsten.

Mobile & Immobilie = gemeinsame Zukunft Freitag, 11 August 2017

Immobilien und Mobilien stehen vor einem rasanten Wandel und wachsen immer mehr zusammen. So wird die Immobilie dank Erdwärme und Photovoltaik – auch wir errichten diese Häuser – den Energiebedarf auf ein Minimum reduzieren und die Umwelt entlasten. Andererseits wird die E-Mobilität mit steigender Reichweite an Attraktivität gewinnen. Wobei die E-Mobilität schon heute für die Mehrheit der Autofahrer eine Alternative wäre. Denn die Mehrheit nutzt das Auto gerade mal 1 Stunde am Tag und fährt im Durchschnitt nicht mehr als 40 km. 23 Stunden steht der Wagen! Zeit genug also, das Auto über die Photovoltaikanlage des eigenen Hauses kostenfrei aufzuladen. Auch dann, wenn das Auto tagsüber am Büro steht und der Arbeitgeber noch keine Ladestationen anbietet. BMW und Viessman z.B. entwickeln Komponenten für ein integriertes System von Haus und Auto. So wird neben dem Akku im Keller auch die Autobatterie zum Energiespeicher. Und lädt das Auto für den nächsten Tag aus der am Tag aus der Photovoltaikanlage des Hauses gewonnen und gespeicherten Energie. Weitere Info’s bei: BNMW, Innogy und Viessmann. Fotoquelle: Fotolia - Urheber: Fotoschlick