Umzug ins Umland... Freitag, 09 November 2018

Eigentum statt Miete halten 2/3 der Deutschen für die beste Altersvorsorge - laut dem Kantar-Trendindikator, ermittelt im Auftrag der LBS. Doch vor allem in Ballungsräumen stellen die vielerorts stark gestiegenen Kaufpreise eine zunehmende Hürde zum Erwerb der eigenen vier Wände dar. Besonders Familien mit erhöhtem Platzbedarf finden kaum ein passendes und bezahlbares Objekt. Da ist dann der Umzug in den „Speckgürtel“ der Metropolen oft der einzig bezahlbare Weg zu Eigentum. In einigen Landkreisen rund um die großen Metropolen sind die Bevölkerungszahlen um fast 10 % gestiegen. Tendenz anhaltend. Dies führt natürlich auch dort mittelfristig zu steigenden Kaufpreisen. Wer bezahlbares Eigentum sucht, sollte nicht zu lange warten, denn die Nachfrage wird weiterhin die Angebote übersteigen.

Quellen: Eigene Recherche, LBS aktuell, Kantar

Den Wert Ihrer Immobilie erhalten... Freitag, 02 November 2018

...Der „Zahn der Zeit“ setzt auch Immobilien zu. Jeder Schaden, egal ob nur optisch oder substanziell, sorgt für einen Wertverlust. Immobilienbesitzer sollten an ihrem Besitz regelmäßig werterhaltende Arbeiten durchführen. Das gilt auch für den Fall, dass alle darin wohnenden Mieter sind.

1. Fassade
Der erste Eindruck zählt. Sowohl bei Vermietung als auch im Besonderen beim Verkauf. Mit der Zeit ist die einstmals brillante Farbe einer Fassade zu einem unansehnlichen Matt abgetönt wird. Eine regelmäßige Reinigung sollte durch eine Fachfirma - am besten am Ende der Pollensaison – alle 2-3 Jahre erfolgen.

Selbst eine regelmäßige Reinigung kann auf Dauer keinen Fassadenanstrich ersetzen. Die Einwirkung von UV-Strahlen, saurem Regen, Abgase usw. schädigen die Fassade ungleichmäßig und vor allem dort, wo Sonne und Witterung direkt einwirken können. Spätestens alle 15 Jahre sollte die Fassade komplett überholt und neu gestrichen werden.

2. Dach
Dach, Regenrinnen, Fallrohre usw. unterliegen einer enormen Belastung durch Wetter, alterungsbedingte Schäden, Verstopfungen und Bewuchs. Da diese Gebäudeteile nicht im direkten Blickfeld liegen und selbst marginale Schäden, wenn sie lange genug unbemerkt bleiben, zu dramatischen Folgeschäden führen, ist eine regelmäßige Dachwartung von besonderer Bedeutung. Nach dem Herbst empfiehlt sich die Reinigung der Ablaufflächen und Fallrohre sowie eine Schadenskontrolle. Gefolgt von einer weiterer Kontrolle und dem Beheben winterlicher Schäden im Frühjahr.

3. Heizung
Eine zur Unzeit ausfallende Heizungsanlage ist einer der unstrittigsten Gründe für Mietminderungen. Die Heizungsanlage in einem Mehrfamilienhaus kann mittlere fünfstellige Summen kosten. Ein solch teures Gebäudeteil gilt es lange funktionstüchtig zu halten. Heizungen mit fossilen Brennstoffen neigen zu Verrußungen, die zu geringerer Effizienz und mehr Unterhaltskosten führen. Einmal jährlich sollte der Fachmann das System prüfen – bei sehr modernen Geräten gehört dazu auch ein Software-Update. Neben der Heizungswartung sollten auch sämtliche Rohrleitungen und Heizkörper in allen angeschlossenen Wohnungen zeitgleich entlüftet werden. Das Entlüften ist durch die Verbrauchsminderung auch für die Mieter von Vorteil.

4. Außenanlagen
Viele Immobilienbesitzer sparen an der Pflege der Außenanlagen und vergessen, dass ein gepflegtes Gebäudeareal eine werterhaltende Visitenkarte der Immobilie ist. Mietern können per Mietvertrag einfache Arbeiten wie etwa Unkrautentfernung oder Rasen mähen übertragen werden. Alles darüber hinaus ist Vermietersache und sollte ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden.

Quellen: Eigene Recherche, ImmoCompact, Foto pixabay/elbym

Kosten im Alter oft unterschätzt ! Freitag, 19 Oktober 2018

Ruheständler leben immer öfter in Wohneigentum. Und überdurchschnittlich oft in älteren Bestandsgebäuden. Vor dem Eintritt ins Rentnerdasein überprüfen diese Eigentümer fast nie Ihre Immobilie, machen sie nicht zukunftsfit und prüfen auch nicht, ob sie sich Ihre eigenen 4 Wände dauerhaft leisten können. Die allermeisten dieser Immobilien sind nicht altengerecht und barrierefrei. Auch hat man sich oft im Laufe der Jahre mit etwaigen Mängeln arrangiert, statt diese zu beheben. Sanierungsstau ist regelmäßig anzutreffen. Eigentümer eines Eigenheims sparen nur in seltenen Fällen eine Instandhaltungsrücklage an, wie es bei Eigentumswohnungen der Fall ist. Bewährt hat sich eine monatliche Rücklage von 3,- Euro/m² Wohnfläche. Es ist empfehlenswert – neben der regelmäßigen Pflege – einige Jahre vor dem Ruhestand das eigene Zuhause gründlich zu prüfen und vorhandene Mängel oder Schwachstellen zu beheben. Rentner, die in einer gepflegten, altersgerechten und abbezahlten Immobilie wohnen, stehen so im Ruhestand gut da. Selbst eine überschaubare Restschuld ist nicht so riskant, wie eine nicht altersfit gemachte Immobilie. Die Wohnkosten im Rentendasein sollten 40% des dann verfügbaren Einkommens nicht überschreiten.

Quellen: Eigene Recherche, LBS aktuell, Schroders Investment, Deutsches Institut für Altersvorsorge

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